1. Blog
  2. Apple iPad
  3. Apple iPad Lightning Connector –Sinnvoller Fortschritt fürs iPad oder iPhone?

Tablet Technik-Blog

Apple iPad Lightning Connector –Sinnvoller Fortschritt fürs iPad oder iPhone?

Apple iPad Lightning Connector - Ist das notwendig?

ipad-429790_640

Lightning Connector – Sinnvoller Fortschritt oder Strategie für den Zubehörverkauf?

Mit der Einführung des iPhone 5 hat Apple auch den alten 30-poligen Dock Connector durch den neuen 8-poligen Lightning Connector ersetzt. Auch das iPad 3 wurde nach ca. 6 Monaten Verkaufszeit aktualisiert und erhielt ebenso wie das neue iPad mini den Lightning Connector. Der Connector findet auch in der neuen iPod Generation Anwendung.

Mit der Überarbeitung des Dock Connectors ist bisher genutztes Zubehör ohne Adapter nutzlos.

Der Lightning Connector ist kleiner als der alte Docking Connector und ermöglicht. laut Apple, den Bau sehr flacher Geräte. Der Stecker kann beidseitig eingesteckt werden, es gibt also keine bauliche Vorgabe wie z.B. bei einem USB Port. Der Connector ist nicht bloß ein Kabel, er hat einen Prozessor verbaut, der es ermöglicht, dass nur offizielles Zubehör verwendet werden kann.

Durch diesen Prozessor erlangt Apple vorerst das Monopol auf dem Zubehörmarkt. Ohne Konkurrenz kann Apple die Preise für das Zubehör beliebig setzen, so kostet ein einfacher Adapter von Lightning auf den alten Dock Connector 29€.

Neuste Berichte sprechen davon, dass der Prozessor geknackt sein könne und bald mit Third-Party Zubehör gerechnet werden kann. Die Breite des Bauteils an sich hat sich nicht wesentlich geändert, so benötigt der Connector im iPad den gleichen Platz wie der alte Connector. Fans hatten gehofft, dass hierdurch eventuell größere Lautsprecher zum Einsatz kommen könnten.

Alles in allem wir der neue Connector flachere Geräte ermöglichen und mit entsprechendem Flashspeicher USB 3.0 Geschwindigkeit realisieren.
Die Kontrolle von Apple, sowie die Verweigerung auf bestehende Standards, z.B. Micro-USB zu setzen sind jedoch bedenklich und zeigen den Separationstrend. Gut gehen wird diese Philosophie so lange wie Nutzer der Geräte die eingeschränkten Kommunikationsmöglichkeiten akzeptieren.